Dietmar Dath über die Russische Revolution und Perspektiven der Revolte

Der Gang der Geschichte ist bekannt: die Sowjetunion untergegangen und niederkonkurriert, damit auch die Hoffnung auf eine alternative Wirtschafts- und Lebensform jenseits des Kapitalismus lange Zeit als logische Konsequenz verstanden gewesen und in die Hirne der medialisierten Masse filtriert worden. Inzwischen, unzählige Krisen der kapitalistischen Reproduktion, Massenarmut und Wohnungsnot auch in den Zentren des Kapitals später, stellen sich (wieder) Fragen derart wie künftig produziert und gelebt werden soll, denn „so kann es nicht weitergehen!“. Eine nur scheinbar literalisierte Antwort darauf bietet Dietmar Dath, der die Geschichtsschreibung um die Russische Revolution 1917ff. gegen den Strich bürstet und für einen revitalisierten Leninismus1 wirbt. Der Vortrag mit anschließender Debatte bietet nicht allein fade „Denkanstöße“, sondern weist darauf hin, dass Fehler einzig dazu da sind, sie beim nächsten Versuch möglichst präpariert vermeiden zu können:

  1. Siehe dazu auch die von ihm verantwortete Wiederauflage von Lenins „Staat und Revolution“: http://goo.gl/nQe6w, welches sich einreiht in die Bücher über Rosa Luxemburg (2010) und „Wissen, Technik, Sozialismus“ (2009), letztere bei Suhrkamp erschienen. [zurück]
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