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Im Folgenden findet sich eine Reihe von Gedanken und theoretischen Ausführungen, die mehr oder minder weit gediehen sind. Ihre Darlegung oder Vollendung ist zum Teil angedacht, mitunter für neue Themen verworfen worden. Nichtsdestoweniger stellen sie ein Spektrum an aufgeworfenen Fragestellungen dar, die sich nach Erfahrung des Autors von Tag zu Tag erweitern, sodass von einem Gebiet nicht behauptet werden kann, es sei mit einer Niederschrift beendet und geklärt, während anderes erst angerissen werden will. Die Theorie erscheint als ein einziger Prozess, Kritik und Replik sind ausdrücklich willkommen.

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Ältere Texte (bis 2006)

Den hier vertretenen Inhalten ist ihr Reifungsprozess anzumerken, nichtsdestotrotz versuche ich einige der seinerzeit formulierten Gedanken weiter zu bearbeiten.

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Die seinerzeit angerissenen Gedanken verdienen eine Fortschreibung dahingehend, dass explizit auf die Gewaltformen eingegangen werden muss. Dabei interessiert in erster Linie die Frage nach dem zugrundeliegenden Interesse und in zweiter Linie die Form der Gewaltausübung und deren Realisierung durch die Involvierten. Es wird zu untersuchen sein, inwieweit die bürgerliche Gesellschaft eine Gewaltkultur erzeugt, die wiederum gewalttätiges Handeln vorstrukturiert. Dabei soll auch der Begriff der sexualisierten Gewalt eingeschlossen werden, welcher getrennt von politischer und ökonomischer Gewalt gedacht wird. Nicht in der Form eines Logozentrismus, jedoch in Form der logischen Entfaltung unter Beachtung der spezifischen Qualität von Gewalt.

Zur genealogischen und phänomenologischen Rekonstruktion und Kontextualisierung von »Tat- und Unfallort« II

I. Gewalt – Zur Definition einer inflationären Vokabel
II. Gesellschaftliche Grundlagen von Gewalt
a. Politische Gewalt
b. Ökonomische Gewalt
III. Gesellschaft und Gewaltkulturen
a. Subjekt- und Körperkulturen
b. Dispositive der Macht
IV. Sexualisierte Gewalt – Eine Sonderform von Gewalt – Warum?
a. Exurs zu „Sexualität und Wahrheit“ (Foucault)
b. Exkurs zu „Kapitalismus und Schizophrenie“ (Deuleuze/Guattari)
V. Gewalt und Folge
a. Zur „Tat“
b. Zum „Tatort“
c. Zu Identitäten – Intersubjektive Wechselverhältnisse in der Gewaltausübung und deren Dekonstruktion
i. Zur „Dialektik von Herr und Knecht“
VI. Schmerz und Schmerzempfinden
a. Physischer Schmerz
b. Psychischer Schmerz
c. Zum „Unfallort“
VII. Öffentliche Verhandlung von Gewalt
a. Moralisierung, Psychologisierung, Biolgisierung
b. Zur Verifikation alter Kategorien („Rasse“, „Klasse“, „Nation“ und „Geschlecht“) – Dekonstruktivismus II
c. Bürgerliche Kriminalitätstheorien und Positivismus
VIII. Fazit und Ausblick

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Zur Rekonstruktion von Leiblichkeit

Der Terminus „Leiblichkeit“ repräsentiert das auf den Begriff gebrachte Denken über den empfindsamen Körper; eine Rekonstruktion von Leiblichkeit – will man das Körperetwas begreifen –, erschöpft sich nicht nur im Reden über den polytexturell (1) verfassten Körper, sondern über all jene Wahrnehmungen, Adaptionen, Rezeptionen und Wirkungen, die ein solcher Körper als manifester Leib in seiner „exzentrischen Positionialität“ (Plessner) mit sich bringt bzw. hervorruft. Die Soziologie (2), welche sich auf einer Makroebene ähnlich wie die global gefassten Cultural Studies dem Körper als kulturellem Phänomen angenommen hat, kann in der Konsequenz ihrer theoretischen Befassung keinerlei Auskunft über die tatsächlichen Geschehnisse und Formen von Leiblichkeit geben. Sie identifiziert die Semantiken als auch die Semiologie des Körpers, des Geschlechtskörpers oder des rassifizierten Körpers etc., jedoch bleibt ein „blinder Fleck“ an der Stelle, die den eigentlichen Wendepunkt von der „reinen“ Beschriebenheit des Körper hin zum angefassten, dezentrierten und verschwendeten wie auch missbrauchten Körper als Korpus, eben als Leib umfassen. Die Dekonstruktion von Körperidentitäten und Identitätspolitiken leistet bspw. an der Erfahrung von Gewalt nur einen behelfsmäßigen Rekurs auf biologisch-medizinische Deutungen und Fassungen des geschundenen bzw. verletzten Körpers. Eine Re-Zentrierung der unmittelbaren Erfahrungen der eigenen Leiblichkeit eröffnet erst den Blick auf die direkte Betroffenheit eines jeden vermeintlich überzeitlich geltenden Ordnungs- bzw. Klassifizierungsprinzipien subsumierten Körpers (hier insbesondere der Geschlechtskörper, der „Volkskörper“ und ähnliche soziale Zuschreibungen). Nicht das es lediglich darum ginge, der „bloßen“ Theorie die unmittelbare physische Erfahrung gegenüberzustellen, was lachhaft wäre und vollkommen losgelöst von der Theorie bleiben würde, sondern um eine konsequente Erweiterung des Blickfeldes im Wortessinne, um die für jeden wahrnehmbare Kontingenz des eigenen Daseins. Dieser neu justierte Blick kann dann in eine Genealogie von „Tat- und Unfallort“ sowie sexualisierter Gewalt, aber auch allgemein in die Rekonstruktion anthropologischer Konstanten („Nation“, „Rasse“, „Klasse“ und „Geschlecht“) integriert werden um an ihrer kritischen Negation zu arbeiten. Somit wäre auch der interessefreie Impetus der Soziologie – ihrerzeit als herrschaftsapologetische Sozialtechnologie institutionalisiert –, aufgegriffen und verwertet. Im Anschluss daran ergeben sich folgende Leitgedanken für eine Integration leibphänomenologischer Feststellungen:

• Dualismus von Geist und Körper
• konstituiert das ICH (Ich-Bewusstsein)
• auf Seiten des Geistes ist das ICH durch Zielsetzung, Interessensverfolgung und gemeinhin der Artikulation eines Willens charakterisiert
• der Körper rezentriert den Menschen als physisches Wesen, als materielle Ressource des ICH
• das ICH bewegt sich folgerichtig in einem Zustand des „selbstvergessenen Weggegebenseins“ im Zustand der „Gesundheit“
• diese ist gleichsam unabdingbare Voraussetzung des Daseins (mehr als bloße Existenz!)
• der Körper ruft die eigene Verletzlichkeit und Sterblichkeit ins Bewusstsein
• das Schmerzempfinden rezentriert die eigene Leibgebundenheit, Leiblichkeit
• die eingeschränkte Leiblichkeit bedeutet eine Beschränkung der Interessensverfolgung im Maße der physischen Einschränkung --> die Willensfreiheit bleibt hiervon jedoch zunächst unberührt
• die psychische Verletzlichkeit korreliert mit der eigenen Leiblichkeit (Psychosomatik), ist zugleich ein kulturelles Konstrukt (Individual- und Massenpsyche) sowie Kontrast des reflektierenden ICHs (dies ist mit der Erkenntnis der kulturellen Konstruktion von Psyche und im weiteren Sinne des Habitus (inkorporierte Verhaltensweisen) der Ausgangspunkt für ein transzendental reflexives ICH)
• die gesellschaftlichen Implikationen eines „verhinderten“ Körpers sind allgemein auf ihren politischen und auch ökonomischen Charakter hin zu überprüfen:
• einerseits erzwingt das gesellschaftliche Dasein eine Einsicht in die Notwendigkeit; das Feld der sozialen-ideellen Interaktion ist sogleich wiederum zu dekonstruieren
• der Freitod als autarke Entscheidung des reflexiven ICHs/ Selbst gleichermaßen zu fokussieren wie die kapitalistische Vergesellschaftung, welche Gesundheit, Kultur und auch Geist der Verwertung unterwirft
• ein selbstreflexives Verhältnis zur eigenen Leiblichkeit und insonderheit zum Schmerz kann dann eine Distanzierung von der Leibgebundenheit des ICH hervorrufen, erfordert jedoch die Erkenntnis der kulturellen Konstruktion des Körpers als auch die Transzendenz des „ewigen Leidens“ (moralische Antizipationen; keine Verdrängung!)
• die Absolutheit des Geistes kann dann als lebensrettende Maßnahme erscheinen um mit der Allgegenwart des Todes in ein vernünftiges Verhältnis zu treten (Thomas Bernhard: „Der Tod ist immer da, aber er hat mich immer stark gemacht. Er kann aber auch Menschen schwächen, vor allem dann, wenn sie nicht nachdenken; dann umarmen sie die Krankheit und tanzen in den Tod.“)

(1) Hier in dem Sinne, dass verschiedenste Texte, Aussagen und Bilder sowie Zeichen, also eine ganze Semiotik ineinander verwoben werden und somit einen historisch spezifischen Diskurs, ein Diskursregime, welchem körperspezifische, essentialistische Semantiken nahezu „anhaften“, repräsentiert.
(2) Augenscheinlich etablieren sich im Rahmen eines erweiterten kulturwissenschaftlichen Denkens, welches den Körper fokussiert, auch innerhalb der Soziologie Subdisziplinen wie Körper-, Raum- und Gewaltsoziologie, die hier noch nicht betrachtet sind.

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Subjektivierungsformen und Kulturen des Selbst

In Anschluss an die Analyse verschiedener Identitätsformen, -praktiken und -konstituten, soll hier näher auf die Frage nach Auschlussmechanismen jeweiliger Gesellschaftsformen eingegangen werden. Ist eine Definition von „Identität“ vorausgesetzt, lassen sich daraus dann unterschiedliche Subjektivierungsformen (wie werden Körper vom „Außen“ konstruiert und kulturell reproduziert), und Kulturen des Selbst (wie internalisieren die je verschiedenen Körper, die ihnen aufgezwungene bzw. in Form willentlicher Unterwerfung akzeptierte, Identität mitsamt ihren sozialen Konnotationen, Performanzen und Restriktionen?) ableiten? Es ist demnach zu untersuchen, ob Mentalitätsstrukturen und alltägliche Praxen einem historisch-sozialen Bedeutungswandel unterliegen, sich gar in anderen Gesellschaftsordnungen andere Verhaltensweisen, Identifikationsformen und Weisen des gegenseitigen Rückbezugs entdecken lassen, welche eine meta-historische Exklusion spezifischer „Körper“ somit delegitimieren würde. Ferner ist anhand vorfindbarer Ausschlussformen zu untersuchen, wie ästhetische und mentale Idealtypen konstituiert werden, um die herum „abweichende“ oder „divergierende“ Körper eine bestimmte/unbestimmte Behandlung erfahren: insbesondere gilt dies für medizinische, psychiatrische und juristische Diskursformen. Wie diffundiert auch wissenschaftliches Wissen in das Alltagsbewusstsein und hilft somit gesellschaftsspezifische Ressentiments, Vorbehalte und Diskriminierungen zu perpetuieren, mithin gewalttätig? Dabei stellt das Reden über „Schönheit“ wie deren Gegenbewegungen nur die fade Kehrseite zum endgültigen Verlust seiner Selbst – dem Wahnsinn und/oder dem Tod –, dar, weswegen über jene Diskurse der Mantel des Schweigens gebreitet wird. Letztlich ist zu klären, inwiefern soziale Konstrukte, sofern als solche erkenntlich gemacht, dazu beitragen, vorhandene Aggressionen zu kanalisieren, Protest somit jedoch an falsche Adressaten zu richten und schlussendlich untauglich für Systemtranszendenz zu machen. Wie reihen sich demnach auch politökonomische „Kritiker“ in gegebene Vorurteilsketten ein, weil unabhängige (anthropologische, soziale) Konstanten stillschweigend vorausgesetzt werden?
Zu thematisieren wären hier konkret: Diskurse über Wahnsinn und Vernunft, Anomalie und Norm, Behinderung und Gesundheit (disability studies), Geschlechterdifferenzen (gender), Nationalismus, Rassismus, Sexismus sowie Homophobie (gay/lesbian studies).

• siehe auch Foucaults Konzept der Machtanalytik

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Der Kriminalitätsdiskurs/ Kriminologie als Positivismus

Nachfolgend einige grundlegende Gedanken zum Kriminalitätsdiskurs, welcher sich durch mehrere Besonderheiten von der alltäglichen Praxis der Individuen unterscheidet. Gleichwohl ist er integraler Bestandteil dieser Gesellschaft sowie vielfach ausgeschlachtetes Thema innerhalb der öffentlichen Debatte. Zu fragen wäre jedoch jenseits medial-moralischer Auseinandersetzung nach den Ursprüngen von Kriminalität. Warum verstricken sich Kriminologen in Theorien über Devianz („abweichendes Verhalten“) und bleiben damit streng genommen rein positivistisch? Darüber hinaus wäre eine Phänomenologie der „Tat“ zu leisten, die insbesondere das Wechselverhältnis zwischen Täter und Opfer reformuliert („Herr-Knecht-Verhältnis“). Die Strafpraxis ist genealogisch und archäologisch auf ihren bürgerlich-kapitalistischen Gehalt hin zu reflektieren sowie entsprechend zu historisieren. Wie verhält es sich auch in der Kriminologie mit der Renaturalisierung und Biologisierung gesellschaftlicher Dispositive? Wie groß ist der Einfluss von Hirnforschung, Molekularbiologie, Neuropsychologie oder Psychiatrie auf den „Täterdiskurs“? Und warum verdichtet sich Letztere während des 19. Jahrhunderts zu einem eigenen Disziplinardiskurs und Wahrheitsregime? Auch sind Gedanken zur Jurisarchitektur anzustrengen (nach welchen Prinzipien soll interniert, gestraft werden?). Welchen langfristigen (wissenssoziologischen, phänomenologischen und diskursiven) Effekt hat das Wissen um die Strafe auf Täter als auch Opfer? Darüber hinaus interessieren Fragen zur Konstitution und Konstruktion von Identität innerhalb inkriminierter Handlungen.

- Wechselverhältnis (”Dialog”) zwischen Opfer und Täter (Konstituten jeweiliger Identität: “Opfer”, “Täter”)
- Raum –> die “Tat” (Ort, Umgebung, Handlung)
• Wahl des Ortes (Raumkonstituten)
• Wahl des Opfers („Viktimisierung“)
• Wahl der Handlung (Handlungskonstituten)

- Dichotomie gegensätzlicher Willen (Antagonismus)
o Täter < --> Opfer
- Konflikt/ Lösung durch:
• Argumentation
• Kompromiss
• Aufgabe (einseitig/ beidseitig)
• Gewaltanwendung
- Gewalt an Opfer (Erfahrungsräume u. –grenzen für Opfer und Täter) [Willensbrechung]
o Erhabenheit vs. Erniedrigung (psychisches Moment)
o Kraftaufwand vs. Schmerz (physisches Moment)

- Auflösung des „Schauplatzes“
o Flucht und neuer Erfahungsraum für Täter (Antizipation des weiteren Verlaufs „Gelingen oder Vereiteltwerden?“
o Realisierung des gesamten Willensbruchs beim Opfer (Folgeerscheinungen: Traumata, Verletzungen etc.)
- Ursprung der Tat: Mangelempfinden, Interessenslage (Eigentum, Ehre, „Psyche und/ oder Biologie“ als fragwürdige/ haltlose Konstrukte)
- Genealogie des Rechts, der Strafjustiz, Kriminologie sowie Archäologie juristischer und politmoralischer Praxis
- Gewaltkritik durch Ursachenbekämpfung statt Repression

• siehe auch Foucaults Konzept der Machtanalytik

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Legitimation der Gegenwart – Eine Diskursanalyse der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft

Gliederung:

1. Aporien, Widersprüche und Nivellierungsformen innerhalb des Status quo
1.1. Darstellungs- und Repräsentationsformen des Gegenwärtigen:
1.1.1. Wahrheitsregime
1.1.2. Hegemonialstrukturen
1.1.3. Sozialdisziplinierungen
1.1.4. Selbsttechnologien
1.2. Selbstverhältnisse als Kontinuum liberaler Freiheitspostulate?

2. Die gesellschaftlichen Grundlagen des Status quo
2.1. Politische Wesensmerkmale
2.2. Ökonomische Wesensmerkmale
2.3. Kulturelle Wesensmerkmale
2.4. Interdependenzen: die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaftsform im „idealen Durchschnitt“

3. Phänomenologie des Alltagslebens
3.1. Eine Irreführung
3.2. Eine Legitimation
3.3. Eine Machtanalyse

4. Ideologisierung und Diskursivierung des Alltagslebens
4.1. Gegenwärtige Tendenzen und Rationalitätsmythen
4.2. Neuauflage des Biologismus I: die Neurophysiologie
4.3. Neuauflage des Biologismus II: die Humangenetik
4.4. Neuauflage des Biologismus III: die wissenschaftliche Rezeption des Biologismus in Psychologie, Psychiatrie und Kriminologie
4.5. Neuauflage des Biologismus IV: die gesellschaftlichen Implikationen biologistischer Argumentation und deren öffentliche Streuung

5. Konjunkturen des Rassismus
5.1. Antisemitismus
5.2. Islamophobie
5.3. Rassismus
5.4. Sexualisierung
5.5. Homophobie

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Angerissene und geplante Studien

Stadtplanung und Raumgestaltung – Ein Versuch über Möglichkeiten und Grenzen einer stadtpolitischen Umgestaltung des Status quo:

I. Eine Notwendigkeit
a) Menschliche Agglomeration
b) Erfordernisse
II. Die Möglichkeiten
a) Architektur und ihr Verhältnis zu anderen Künsten
b) Ressourcen und Pragmatik
c) Stadtsoziologische Aspekte (Arrondierung, Arbeitsteilung etc.)
III. Die Grenzen oder Vom Status quo
a) Politische Grundlagen
b) Ökonomische Grundlagen
c) Kulturelle Grundlagen
IV. Fazit & Ausblick

In der Tat offenbart sich auch in der Stadtpolitik die Frage nach gesellschaftlichen Macht-, Herrschafts-, und Rechtsverhältnissen. Die Verwendung des Bodens als auch die Gestaltung des öffentlichen wie privaten Raums bestätigen dies. Wo die Nutzung und Planung von Raum kapitalistischen Verwertungsinteressen subsumiert ist, scheidet Kommunikation als taugliches Mittel des gesellschaftlichen Austausches von jeher aus. In letzter Instanz führt somit nichts an der Machtfrage vorbei.

Am Beispiel der Stadtpolitik lässt sich dies einfach aufzeigen: So unterliegt die Wohnraumgestaltung nicht mehr einer sozialen Quotierung. Aufwertungstendenzen, in der Stadtsoziologie als “Gentrifizierung” (engl. gentrification von Adel bzw. gentry abgeleitet) vorgestellt, sind dabei nur das logische Komplement einer universal durchgesetzten kapitalistischen Marktökonomie. Rentabilität des eingesetzten Kapitals – hier vor allem Verzinsung der Grundrente des Eigentümers –, diktiert die Art und Weise der Umgestaltung oder Neugestaltung. Alte (Sozial)Strukturen werden aufgebrochen, Mieter werden verdrängt, öffentlicher Raum teilweise privater Domäne zugeschlagen. Ein asymmetrischer Prozess, der soziale Polarisierung fortschreibt.

Weitere lose Gedanken:

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Sich eine gesicherte Unterkunft herzurichten, in der man Schutz vor Kälte, Nässe und Wind, kurzum den widrigen Bedingungen der Natur findet, als auch einen Ruhepunkt vor Umtriebigkeit, welche ein gesellschaftliches Zusammenleben mit sich bringt, ist dem Menschen höchstes Anliegen seit dem die großen kontinentalen Wanderungsbewegungen ihr Ende fanden und Sesshaftigkeit sich ausprägte. Verstädterungen, Urbanisierung vormals unberührter Gegenden, der Aufbau sozialer Netzwerke, schließlich die komplette Organisation eines Reproduktionsprozesses auf verhältnismäßig geringem Raum, sind Bestandteil einer zunehmenden Kontrolle des Menschen über die ihn umgebende Natur. Getrennt davon zeichnet sich eine jeweilige Gesellschaftsform durch sie charakterisierende Merkmale aus. So hat auch der Kapitalismus eine notwendige Rückwirkung auf Stadtplanung und Wohnraumgestaltung. In der Folge sind einige Gedanken angerissen, die weiter ausgeführt werden sollen. Zentral ist dabei die Fragestellung, wie eine bestimmte Lebenswelt (hier die kapitalistische) spezifische Lebens- und Verhaltensformen konfiguriert, sich vielmehr in der Psyche der Individuen widerspiegelt, sodass sich zugleich die Frage eröffnet, inwiefern sich gesellschaftliches und speziell städtisches Leben in einer anderen, post-kapitalistischen Gesellschaftsformation darstellen wird.

- Architektur stößt in einer kapitalistischen Gesellschaft an ihre Grenzen: dort, wo das Geld als Kommandomittel agiert, herrscht notwendig auf der einen Seite unumschränkte Verfügung über Ressourcen wie Ideen etc. vor, auf der anderen Knappheit und Begrenzung der Mittel
- Rohstoffe haben ihr natürliches Maß in sich, die Entwicklung alternativer Baustoffe ist daher zwingend gegeben
- Architektur dient auch als Mittel der Repräsentation wie des Prestiges (Luxusobjekte, ausgestattet mit z.T. erlesenen Materialien)
- übernimmt Architektur stets einen Repräsentationszweck oder handelt es sich hierin vielmehr um eine Art ideologischen Überbau einer Gesellschaft, die auf Herrschaft und verschiedenen Interessen beruht, welche sich denn auch in der Außendarstellung manifestiert?
- und wenn ja, ist dies in post-kapitalistischen Gesellschaften zwangsläufig hinfällig? Inwieweit bedarf es dazu eines „Mentalitätswandel“ derer, die Stadte bauen wie bewohnen?
- inwieweit wird Architektur dadurch konkreter Ausdruck herrschender Ideen, Normen wie Verhältnisse?
- Architektur sollte den Massenbedarf decken und trotzdem nicht an ästhetischem Gehalt einbüßen
- Wohnen ist verbunden mit Grund- und Privateigentum, an und mit ihm wird und soll Geld verdient werden
- hieraus entsteht eine Nomenklatura des Wohnens, gleich der Hierarchie der Berufe (Millionäre bauen mondäne Villen, haben mehrere Wohnsitze, beanspruchen mehr Platz; Normalverdiener leisten sich mit Müh und Not eigenen Grund und Boden, tragen dann lange den Kredit ab, Geringverdiener, Arbeitslose wohnen mit staatlichen Mitteln in Mietskasernen, die je nach Lust und Laune vom Vermieter gestaltet werden usw.)

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Identität, Massengesellschaft, Lebensarten

Eine Identität hat man(n), das scheint ganz klar, doch was steckt tatsächlich hinter dem Reden über das „Selbst“ und dem Bild, das wir uns von uns selbst machen? Wer konstruiert Identitäten, was charakterisiert sie und inwiefern dienen sie als Mittel der eigenen Repression? Frauen, Männer, Junge und Alte, Coole und Außenseiter, In- und Ausländer haben alle gemein, dass sie gerade durch ihre Identität bestimmt sein sollen. Aber durch was? Die Bildung einer Identität wird hier nicht als rein psychischer Akt der Setzung verstanden, sondern stets als Reaktion „auf“, mitunter gewalttätig. Die Kultivierung des eigenen „Wesens“ ist dabei nur die Turmspitze einer Kultur, die längst über den alten Antagonismus widerstreitender Interessen erhaben sein will. Doch dass gerade die Relevanz, sich eine höchsteigene Identität zu verleihen, Ausdruck entrückter Verhältnisse ist, will so recht niemandem einleuchten, sofern es sich nicht um ein Residuum feuilletonistischer Kritik handelt. Dabei wird vollkommen ausgeblendet, dass vermeintliche Naturkonstanten erst durch gesellschaftliche Tat ihre Ausprägung erfahren haben. Nicht nur die Geschichtsschreibung zeugt von einer tiefen Parteinahme für den Gegenstand, Sozialwissenschaften in Gänze stützen sich auf einen Begriffskatalog, der mitunter erst Folge reiner Apologetik ist und bestehende Gewaltverhältnisse verklärt, indem jegliche Kritik an Institutionen und Prozessen pathologisiert oder diskriminiert werden. Psychologen raten zur „Ich-Stärke“, wo sie das Zurechtkommen in der Konkurrenz meinen. Und dass sich Leitbilder längst zu einem gewinnträchtigen Geschäftsfeld entwickelt haben ist schon seit langem kein ideologischer Treppenwitz mehr, wie Sehnsucht nach „Authentizität“ und „Autonomie“ aufzeigen. Eine „Ästhetik der Existenz“ versteht sich demnach nicht als Postulat einer aufgeräumten Gesellschaft, sondern als Teil des praktischen Behaviorismus, der die gegebene Weltordnung als letztlich „beste aller möglichen Welten“ versteht und selbst durch vermeintlich subversive Performanzen gutheißt. Die willentliche Unterwerfung unter die gegebene Ordnung trägt dabei in großem Maße zur ersten Bildung einer Identität bei: das Staatsbürgerschaftsrecht kümmert sich wenig um individuelle Befindlichkeit und sortiert erst einmal horizontal nach ihrem Gusto. Wie eins mit dem anderen untrennbar zusammenhängt, soll hier definiert werden.

- vom „Ich“ zum „Du“ oder was ist Identität?
- Identitäten vor dem Hintergrund spezifischer Gesellschaftsverhältnisse
- konstruierte Identitäten, i.w.S. Normen, Ideale, Projektionen (von Nationen bis Geschlechtern)
- Kulturkritik als konservative Domäne (Progressivität als Imperativ von Kritik?)
- vom Bedürfnis nach „Sinn“ in der modernen Demokratie
- Konsumkritik als verkürzte Sichtweise kollektiven Verhaltens
- proletarische Identitäten contra elitäre Einlassungen
- Sprache als Waffe? (Butler und Wittgenstein)
- von der scheinbaren Undurchdringlichkeit der Moderne („Dekonstruktion“ als Apologie?)
- die Stadt aus soziologischer Sicht, die Stadt als Reproduktionsherd gesellschaftlichen Lebens
- Biopolitik und Re-Naturalisierung gesellschaftlicher Dispositive (Geisteskrankheit, Hirnforschung, Gentechnik u.a.)
- historische Kulturanthropologie und die Insuffizienz der Frage „Was ist der Mensch?“ (Apologetik und Nutzen)
- <em>“soziologisch, psychologisch, philologisch, anthropologisch und philosophisch…“</em> oder von der scheinbaren Unerklärbarkeit eindeutiger Phänomene
- Machtstrukturen des Alltags; historische Herausbildung, insbesondere am Beispiel Marxscher Kapitalismuskritik und Foucaultscher Machtanalytik („Ursprüngliche Akkumulation“, „Geburt des Gefängnisses“, „Wahnsinn und Gesellschaft“, „Geburt der Biopolitik“)
- Idolatrie und Personalisierung von Gewaltverhältnissen

• siehe auch Erste Gedanken zu Foucault
Foucaults Konzept der Machtanalytik

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Hegelsche Begriffslogik und Marxsche Kapitalismuskritik

Man kann Marx auch ohne Hegel verstehen. Die ersten Abschnitte des „Kapitals“ liefern die wichtigsten Kritieren zur Bewertung des Kapitalismus. Dass Marx sich jedoch bei Abfassung der Kapitel zur Ware wie auch bei der späteren Ableitung der Wertform an der Hegelschen Terminologie orientiert hat, zeigen nicht nur einige Fußnoten im „Kapital“. Wie ausgehend von Hegels „Wissenschaft der Logik“ die Dialektik als Form des sachgerechten Denkens etabliert wird, soll näher studiert werden, um im Anschluss daran auch die Verlautbarungen moderner Geistes- und Gesellschaftswissenschaft auf ihren ideologischen Gehalt hin zu prüfen und schließlich zu verwerfen. Dass dabei ein Rückgriff auf Marx notwendig ist, wird sich als evident erweisen. Wie schlussendlich auch Imperialismus und Geldwirtschaft auf einen Begriff gebracht und damit kritisiert werden können, sollen Ableitungen des Stoffes beweisen, womit denn auch ein Abgesang auf geforderte Polykausalität und Methodenpluralistik gegeben wird, weil die Natur der Sache nichts anderes bezeugt.

• siehe auch Über die kategorialen oder normativen Bedingungen von Kritik

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Thesen zum Nationalismus

Nationalismus wird hier vorgestellt als <em>Ideologie </em>von Menschen, die sich die Sache einer <em>Nation </em>zum eigenen Anliegen machen. Sie scheiden sich in die Fraktion jener, die für die Staatenbildung streiten und wiederum andere, denen das Staatmachen nicht (mehr) konsequent genug von statten geht. Was sie eint, ist die Vorstellung, dass es etwas „Eigenes“ – das Heimische –, gegen etwas „Anderes“ – das Fremde – zu verteidigen gilt; dies notfalls gewalttätig. Inwiefern die jeweilige politische Macht sich dieses Anliegens annimmt, charakterisiert die Verlaufsformen obrigkeitlicher Betreuung, bei denen von vornherein feststeht, dass ein Über/Unterordnungs-Verhältnis (Staat – Bürger) bestehen muss und soll. Nicht grundlos zeigt Nationalismus die Sehnsucht nach „geordneten“ Verhältnissen, die letztlich nichts anderes sind als eine affirmative und somit unreflektierte Stellung zu Gewaltverhältnissen.

• siehe auch Skizzierter Vergleich zwischen Faschismus und Demokratie

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Die „Neue Berliner Schule“ – Ein filmanalytischer Versuch über das gesellschaftskritische Potenzial einer Alltagsästhetik

I. Das Medium Film und seine Funktion
a. Der Film im Vergleich zu anderen Künsten
b. Die Funktionen des Films
II. Die „Neue Berliner Schule“
a. Repräsentanten
b. Ästhetik
c. Aussage
III. Gesellschaftskritik im Film
a. Potenzen
b. Gesellschaftliche Bedingungen
IV. Kontextualisierung: Die “Neue Berliner Schule” im Vergleich
V. Fazit oder „Eine Meinungsbildung erfolgt woanders.“

Anmerkung und Kernidee:

Das Medium Film eignet sich ebenso wie jede andere Form der Kunst zu verschiedensten auch propagandistischen Zwecken. Dies ein Grund dafür, warum die Kunst stets auch von staatlicher Seite gefördert wird. Die Kunst ist dem bürgerlichen Individuum auf eine besondere, nämliche spielerische Art und Weise zugänglich. Kunst verneint den Alltag, selbst in der Darstellung desselben schwingt ein Rest von Transzendenz mit: die je verschiedene Ästhetik. Im Film vor allem als Visualisierung, als Inszenierung eingesetzt, kann sie jedoch sogleich auch Mittel der (Selbst)Reflexion sein, kann Prozesse des Innertwerden anstoßen und Kritik perpetuieren, prolongieren und intensivieren. Als Dokumentarfilm in scheinbar nüchterner, faktengetreuer Schilderung gegebener Umstände gleichfalls wie als Spielfilm, der stets den Rückgriff ins Fiktive wahrt und sich diverser Charaktere bedient.

Gleichwohl ist dem genauen Beobachter bewusst, das Kritik, Porträt und Unterhaltung schwer in eins fallen. Nicht zuletzt das Angebot an stets neuen Filmen offenbart dies, trotz der Vielzahl von Produktionen. Verklärungen, Verbrämungen, Moralisierungen, Naturalisierungen sind Bestandteil einer Filmkunst, die sich dem Status quo unterwirft und rege dazu beiträgt haltlose Zustände in der ihm eigenen subtilen Form zu apologetisieren. Dennoch ragen immer wieder einzelne Filme aus dem großen Sammelsurium hervor, die nicht nur zum allgemein recht gern angestimmten „Nachdenken“ anregen, sondern in ihrer vermeintlichen Stille Zustände offenlegen, die aufgrund der Detailtreue, Behutsamkeit und Tiefenschärfe dem Betrachter erstmalig in dieser Form ins Bewusstsein treten. Der Film kann dann zu einer Art Spiegel werden, der dazu beiträgt, bestehende Verhältnisse auf ihre Gültigkeit hin zu befragen, gar infragezustellen.

In der berufsmäßig mit dem Film betrauten Branche ist es üblich, Erscheinungen zu kategorisieren, um sie der Allgemeinheit als Erkennungsmerkmal darzubieten, als Fixpunkt. So hat sich denn auch für eine Form des Films, der insbesondere in Berlin angesiedelt ist, das Wort der „Berliner Schule“ eingebürgert. Es ist insbesondere diese Filmschule, der es gelingt, alltägliche Erscheinungen in ungewohnter Form ins Bild zu rücken. Der Plot scheint dabei fast schon hintanzustehen, doch zeigt sich alsbald, dass es gerade die Nüchternheit ist, welche o.g. Effekt erzielen kann, sofern man sich als Zuschauer darauf einlässt.

Dieser Film soll in der Folge näher beleuchtet und auf seine soziologische und gesellschaftskritische, letztlich politische Bedeutung hin befragt werden. Wovon geht dieser Film aus? Welche Mittel nutzt er? Wie thematisiert er das Thema Identität? Welchen Begriff von Heimat artikuliert er? Gelingt es ihm Wirkung zu entfalten, wenn ja, in welcher Form? Kann solcher Film überhaupt unterhaltend wirken? All dies sind Fragen, die beispielhaft an Filmen von Regisseuren wie Angela Schanelec, Christian Petzold, Maria Speth und Marcus Lenz debattiert, kontextualisiert und in Kontrast zu überregionalen, sog. internationalen Filmen von so heterogenen und arrivierten Regisseuren wie Polanski, Kieslowski, Kubrick, Tarkovsky und Bergman gesetzt werden sollen.

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Skizzen zur Entstehung und Entwicklung des Kapitalismus

Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus
• Darstellung der Rechts-/ Herrschafts-/ Abhängigkeitsverhältnisse
• Politische Situation/ Ideen und deren Vertreter [?] (Absolutismus, Hobbes)
• Entstehung der Nationalökonomien
Monetarismus, Merkantilismus
• Hofstaat und Adel – Lebensstandard, Kriegführung, Steuerpolitik
• Religion: Calvinismus/ Protestantismus
• Auftreten des Liberalismus
Gegenbewegung des Bürgertums; Frz. Revolution
• (Zwischen) Fazit? => „Genese des Kapitalismus“

Die Industrielle Revolution
• „Einhegungen“ und Landflucht, Entstehung von Fabriken, Auflösen alter Produktions-/Lebensweisen
• Herausbildung neuer Abhängigkeitsverhältnisse, neuer Klassen
• Technologische Umwälzungen (Dampfmaschine, „Spinning Jenny“)
• Politische Umwälzungen (Ablösung des Absolutismus)
• Die Bourgeoisie und ihr Weltbild (?) – Fortschrittsgläubigkeit
• Arbeits- und Zuchthäuser oder kapitalistischer Zwang zur Arbeit
• Auftreten der „klassischen Ökonomie“
Smith, Ricardo, Say, Malthus, Mill
• Liberalismus und Irrationalismus, Politik, Literatur und Philosophie (Kleist, Locke, Kant, Bentham, Montesquieu, Hegel)
• (Zwischen) Fazit? => „Durchkapitalisierung der Gesellschaft“

Organisierter Kapitalismus und Imperialismus

• europäische Kriege (Dt.-Frz.-Krieg)
• Gründung des Deutschen Reichs (1871), Bismarck
• Ökonomische Krise (Depression ab 1873)
• Arbeiteraufstände (Pariser Kommune)
• Wilheminismus (ab 1890)
• Entstehen von Genossenschaften, Gründung von Gewerkschaften
• „Sozialdemokratie“ (Lassalle, Bebel, Liebknecht ab 1863)
• Wirkungshöhepunkt von Marx und Engels („Kritik der politischen Ökonomie“, Gründung der I. Internationale)
• Neues aggressives Weltbild der Bourgeoisie – der Imperialismus
• Imperialismustheorien (Lenin, Kautsky, Luxemburg, Hilferding)

Kriege als unmittelbare Konsequenz?

• Allgemeines Wettrüsten als Folge imperialistischer Politik
• Das Attentat von Sarajevo
• Der I. Weltkrieg, die „Urkatastrophe der 20 Jh.“
• Folgen des Krieges für Gesellschaft und Staat (Tod des Bürgertums)
• Russische Revolution 1917 (Lenin und Trotzki)
• Nachholende Industrialisierung
• Verhalten der (sozialdemokratischen) Parteien
Spaltung der SPD – USPD – Spartakusbund – KPD
• Weimarer Republik und Instabilität
• Weltwirtschaftskrise 1929
• Erstarken des Faschismus; Pakt mit dem Kapital
• II. Weltkrieg
• Anbruch des „Systemkonflikts“
• Antonio Gramsci?

Wohlfahrtsstaat und Staatssozialismus*
• Herausbildung/ Etablierung einer neuen Produktions- und Lebensweise, „Fordismus“
• Entstehung des „Rheinischen Kapitalismus“ in Westeuropa
• Hegemonialstreben der USA (antikommunistische Außenpolitik)
Bretton-Woods, McCarthy, Korea, Vietnam uvm.
• Stalinismus und dogmatischer Marxismus
• Sozialstaat vs. „Sozialismus“?
• „Wirtschaftswunder“ – Marktwirtschaft und Demokratisierung des Westens
• keynesianische Regulation
• Konflikte in der Peripherie
• Zusammenbruch des „real existierenden Sozialismus“
• „Ende der Geschichte“ und postmoderne Dekonstruktion?

*Bislang zum Teil aufgegangen im Text Neoliberalismus

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